• Alle Anemonen sind schwach giftig für Katzen

Anemone

Anomenen - vom Frühjahrsblüher bis zur Herbstanemone

Anemone - giftige Hahnenfußgewächse

Einordnung Toxizität: (schwach) giftig

Anemonen, alternativ als Windröschen bezeichnet, sind eine große Pflanzengruppe von 150 Arten und natürlicherweise in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet. Viele ihrer Arten sind als Bodenbedecker in heimischen Gärten sehr beliebt.

Zu den Anemonen gehören zum Beispiel das Buschwindröschen (Anemone nemorosa),

Unter Wäldern und Sträuchern wachsend, bevorzugen Anemonen halbschattige bis schattige, selten sonnige Standorte. Sie benötigen einen feuchten bis frischen Boden. Trockene Standorte besiedeln Anemonen nicht. Alle Anemonenarten wie die beliebte Herbstanemone oder Kronenanemone sind winterhart. Sie bilden Knollen oder Rhizome aus als Überdauerungsorgane.

Toxikologie  Anemone

Anemonen beinhalten die nach ihnen benannten Giftstoffe Protoanemonin und Anemonin. Diese führen äußerlich und innerlich zu körperlichen Reaktionen.
Wird Protoanemonin aufgenommen, kommt es zu erheblichem Unwohlsein, erhöhtem Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Magen- und Darmkrämpfen, Fieber und Schüttelfrost bis hin zu Nervenschädigungen, die sich in Taubheitsgefühlen oder Muskelkrämpfen, Zittern und gegebenenfalls dem Tod durch Atemlähmung zeigen. 

Die Einstufung als schwach toxisch bedeutet nicht, dass Anemonen nicht ernsthaft zur Gefahr werden können sondern lediglich, dass größere Mengen der Pflanze aufgenommen werden müssen, um schädigend zu wirken.

in getrocknetem Zustand verlieren Anemonen ihre Toxizität, da der Giftstoff Protoanemonin sich durch die Trocknung in ungiftiges Anemonin verwandelt.

Kontaktallergien Anemone

Bei Berührung kommt es zu unangenehmen Reizungen sowie lokalen Entzüdungen und Ekzemen der Haut bis hin zur Blasenbildung.

Letale Dosis Tier Anemone

Die letale Dosis für Hunde liegt bei 20 mg Protoanemonin pro Kilogramm Körpergewicht. Über Katzen liegen keine Informationen vor.

Entfernung von Anemonen aus dem Garten

Anemonen sollten aufgrund ihrer Toxizität in keinem Garten mit Katzen oder Kinder stehen.

Da die enthaltenen Giftstoffe Kontaktallergien auslösen, empfiehlt es sich beim Entfernen der Pflanzen aus dem Garten feste Handschuhe zu tragen.
Anemonen können in den garten von Freunden oder Nachbarn ohne Haustiere und kleine Kinder an halbschattigen und nicht zu trockenen Standorten verpflanzt werden. 

Quellen