Gefahren für Katzen

„Curiosity killed the cat”: Ihre sprichwörtliche Neugier ist schon einigen Katzen zum Verhängnis geworden. Wir als Halter können Vorsorge treffen und unsere Stubentiger vor möglichen Gefahrenquellen schützen. Besonders gefährdet sind junge erkundungsfreudige Tiere sowie gelangweilte Wohnungskatzen. Laut der Unfallstatistik ist das erste Lebensjahr für Katzen am gefährlichsten. Bis zu 80% aller Katzenunfälle, Quetschungen und Verletzungen fallen in dieses Lebensjahr. Die meisten Unfälle von Hauskatzen passieren laut der Zeitschrift Geliebte Katze von April bis Juni.

Auch langjährige und sehr erfahrene Katzenhalter unterschätzen die ernste Gefährdung, die von Kippfenstern für Katzen ausgeht. Veterinäre ist das  „Kippfenstersyndrom“ nur zu bekannt. Jährlich insbesondere im Frühjahr und Frühsommer erleiden viele Katzen schwere Verletzungen oder sterben gar einen sehr qualvollen und unnötigen Tod.

Viele Katzenfreunde meinen fälschlicherweise, ihr Fenster sei zu klein, als das die Katze durchkommt: weit gefehlt. Katzen kommen überall durch, wenn nur ihr Kopf durchpasst, schafft es auch der restliche Körper. In der Regel meinen Halter, dass der Schädel ihrer Katze größer wäre, als er ist. Das Fell täuscht. Lassen Sie sich von ihrem Tierarzt einen Katzenschädel zeigen, damit sie ein Gefühl dafür bekommen, wie klein der Schädel einer normalen Hauskatze ist.

Katzen stellen sich auf die Hinterbeine und zwängen ihren Kopf durch den Spalt des gekippten Fenster. Sie rutschen dann oft mit dem Kopf in den nach unten spitzwinkelig zulaufenden Spalt ab und werden in Folge eingeklemmt. Bei den heftigen verzweifelten Versuchen, sich aus der lebensbedrohlichen Lage zu befreien, verschlimmern sie zumeist ihre Situation und ziehen sich ernste bis sogar tödliche Verletzungen zu.
 

Welche Verletzungen kann die Katze durch einen Unfall mit einem gekippten Fenster davontragen?

Generell gilt, dass je länger und tiefer die Katze festklemmt und je schlanker sie ist, umso eher zieht sie sich bleibende Lähmungen, großflächige Organ- und Muskelquetschungen, Gewebenekrosen, Schock und tödliche Blutungen zu. Oftmals kommt jede Hilfe zu spät oder die Katze hat sich so verletzt, dass sie eingeschläfert werden muss.
 

Was muß ich tun, wenn eine Katze in einem Kippfenster eingeklemmt ist?

In einem Kippfenster eingeklemmte Katzen sollten nur mit festen Handschuhen oder einem großen, möglichst dicken Tuch befreit werden, da sie sich, sofern sie dazu noch in der Lage sind, mit Zähnen und Krallen wild zur Wehr setzen werden. Danach die Katze sofort dem Tierarzt vorstellen. Die Tiere stehen in der Regel unter Schock, haben eine erhöhte Herzfrequenz und sind vor allem im Bereich der Hinterläufe unterkühlt. Diese sind oft gelähmt. Die  Verletzungen sind mit starken Schmerzen verbunden.
 

Wie kann ich meine Katze schützen und trotzdem meine Fenster kippen?

Kippfenster lassen sich mit einfachen und preiswerten Mitteln absichern. Man kann entweder ein Kissen oder ein dickes, zusammengerolltes Tuch in die Tiefe des offenstehenden Spaltes stopfen oder einen geeigneten Gegenstand als Keil oder Brücke einzuklemmen. Am sichersten sind im Fachhandel erhältliche Schutzgitter für Kippfenster. Diese müssen nicht notwendigerweise in die Wand gebohrt werden, es gibt auch Möglichkeiten, sie zum Beispiel mit Powerstrips oder ähnlichem zu befestigen.

Es gibt auch Firmen, die spezielle Konstruktionen um die Fenster herum anbieten.
 

Neben gekippten Fenster sind ungesicherte Balkone eine große Gefahrenquelle. Auch wenn es jahrelang gut gegangen ist oder sie meinen, ihre Katze wäre zu alt, um auf die Brüstung zu springen, es passiert immer wieder, wie die Unfallstatistiken zeigen.

Ein nicht vernetzter Balkon stellt für eine Katze jeglichen Alters eine Gefahr da. Immer wieder stürzen Katzen, abgelenkt durch Vögel, Insekten oder eine Aussichtsfläche kippt, denn Katzen erklimmen alles mögliche, was auf dem Balkon steht inklusive Wäscheständer, und fallen in die Tiefe.

Obwohl Katzen die angeborene Fähigkeit haben, sich im Fall zu drehen und wieder auf ihren Pfoten zu landen, wenn sie aber überrascht werden, aus eher geringeren Höhen fallen und keine Zeit haben sich zu drehen, sie aus zu hoher Höhe stürzen oder einfach ungünstig  am Boden auftreffen, sind gravierende, oftmals tödliche Verletzungen keine Seltenheit. Typische Sturzfolgen sind Weichteilschäden, so z.B. Gaumenrisse, Zusammenhangstrennungen im Kinnbereich, Lungen- oder Blasenrisse, aber auch Unterkiefer-, Becken- und Oberschenkelhalsbrüche.

Warum können Katzen beim Fallen auf Ihren Füßen landen?

Wissenschaftliche Experimente haben nachgewiesen, dass die Katze während des Falles ihren Schwanz gleichzeitig als Bremse und als Steuer benutzt. Der Katzenschwanz rudert der Drehbewegung des Körpers entgegen, bis das Kleinhirn als Gleichgewichtszentrale eine Normallage signalisiert. Dann dreht sich der Vorderkörper der Katze über die Schulter, die Wirbelsäule klappt sich für einen Moment wie ein Taschenmesser zusammen, und bildet fast einen rechten Winkel, bis auch das Hinterteil gerade gerichtet ist. Dann fällt die Katze, mit dem Schwanz stabilisierend, auf ihre vier Füße. Daß das klappt, hängt von der Höhe des Falles ab, aber auch ob die Katze freiwillig springt und sich somit auf den Sprung vorbereiten konnte.

Katzen, die abstürzen, gestoßen oder geworfen werden, verletzen sich häufiger, als man denkt. Stürze aus geringerer Höhe sind deshalb gefährlich, weil sich die Katze in der Luft nicht umdrehen kann, sie fällt auf die Wirbelsäule. Bei Stürzen aus zu größer Höhe ist der Aufprall für Beine und Pfoten zu hart. Die Mindesthöhe für eine gekonnte Drehung liegt bei drei Metern. Die unter kontrollierten abgesicherten Bedingungen durchgeführten Fallstudien sind nicht zum Nachahmen geeignet und als Halter sollte man einen Fall des Tieres weder provozieren noch ausprobieren.

Katze auf vernetztem Balkon
© Birga Dexel

 

Die Alternativen sind im Fachhandel erhältliche transparente Katzennetze. Es gibt mittlerweile auch Firmen, die sich auf die Vernetzung von Balkonen und Fenstern spezialisiert haben und die für jeden Balkon Systeme maßfertigen. Diese Balkonsysteme können so angepasst werden, dass sie noch nicht einmal mehr in die Wand geschraubt werden müssen.

Sollten Sie aus irgendeinem Grund kein Netz (sicherste Alternative) aufhängen können, muß zumindest die Brüstung durch ein ca. 20-30 cm hohes Maschengitter nach Außen gesichert sein oder eine im 45°-Winkel schräg nach innen ragende Vorrichtung (Holz) die Katze am Hoch- oder Überspringen derselben hindern. Dieselben Vorsichtsmassnahmen gelten auch für Fenstersimse und –vorsprünge.

Alle Putzmittel die den Aufdruck „reizend“ oder „ätzend“ sowie „Unter Verschluss halten und nicht in der Reichweite von Kindern aufbewahren“ tragen, gehören fest verschlossen außerhalb der Reichweite von Miezen aufbewahrt. Es besteht die Gefahr, dass sie das Konzentrat leckend probieren könnte, was zu Verätzungen oder auch nur das Schnuppern an de Mitteln zu Speicheln, Übelkeit, Übergeben oder Durchfall führen könnte. Katzen sollten immer in einem anderen Raum sein, wenn wir mit Reinigungsmitteln hantieren und erst nach dem Trocknen der gereinigten Flächen und dem Lüften das Zimmer wieder betreten. So kommt die Katze auch nicht mit Restspuren der giftigen Substanzen in Berührung.

Sollte Ihre Katze die Angewohnheit haben aus der Toilette zu trinken, dürfen keine WC-Steine in den Spülkasten oder an den Toilettenrand angehängt werden. 

Duft- und Aromaöle und Räucherstäbchen im Katzenhaushalt

Was für uns Menschen wohlriechende und wellnessfördernd ist, kann für Katzen giftig und gefährlich sein. Alle synthetischen Chemie-Duftmixe aus Raumlufterfrischern und Duftölen, die Katzen einatmen oder Räucherstäbchen, die sie anknabbern könnten sollten in einem Haushalt zum Wohle der Katze nicht verwendet werden.

Aber auch viele natürlichen Duftöle sind für Katzen nicht geeignet. Generell sehen wir im Cat Institute Birga Dexel die Nutzung von Aromaöle für Katzen sehr kritisch. Folgende ätherischen Öle sind für Katzen zudem giftig: Zimtöl, Teebaumöl, Thymianöl und Oreganoöl. Sie sollten diese nicht für die Raumluft verwenden, noch Dinge damit einschmieren, um ihrer Katze das Knabbern an bestimmten Gegenstände abzugewöhnen.

 

Das aus Austrlien stammende Teebaumöl eignet sich nicht für die Flohbekämpfung bei Katzen, auch wenn dieses oft propagiert wird. Die im Teebaumöl und vielen anderen ätherischen Ölen befindlichen Terpene und Phenole können von Katzen nicht verstoffwechselt werden. Tierärzten zufolge werden immer wieder Katzen mit durch den Gebrauch von Teebaumöl ausgelösten Vergiftungen vorgestellt. Symptome sind Taumeln, chronische Abmagerung, Zittern, Unruhe, Schwäche. Schon wenige Tropfen, die auf das Fell der Katze zur Ungezieferbekämpfung geträufelt werden, können die Katze ernsthaft gefährden.

 

Giftige Präparate aus der Humanmedizin für Katzen

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Regelung für die Verabreichung nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente für Katzen durch den Tierhalter. Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzenhalter ihre Tiere ohne Rücksprache mit ihrem Tierarzt selber medikamentieren und dabei schwere Gesundheitsprobleme auslösen können. Sehr viele Humanmedikamente können für Katzen umgewidmet werden, diese Umwidmung und die Dosierung sollte ausschließlich durch einen Tierarzt erfolgen.

Einige in fast jeder Hausapotheke befindlichen Präparate wie z.B. Paracetamol kann bei Katzen zu schweren Leber- und Nierenschäden führen, Ibuprofen kann schon in niedriger Dosierung Magenblutungen auslösen. Sogar der bei Menschen altbewährte Kamillenauszug (Kamillosan) zum Spülen von Wunden oder Entzündungen bitte nicht am Katzenauge verwenden, da es dieses reizen kann.

Im folgenden eine Liste von für Katzen giftigen Präparaten aus der Humanmedizin. Diese erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird beständig erweitert.

Schmerzmittel

Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure / ASS ist das weltweit bekannteste entzündungshemmende Schmerzmittel. Schon eine Tablette ist laut dem  … für Katzen gefährlich und es besteht die Gefahr von Atemproblemen sowie Leber- und Nierenschädigungen.

Paracetamol (Schmerzmittel): Möglichkeit einer Leber- und Nierenschädigung

Ibuprofen: kann Magenblutungen auslösen.

Hilfsstoffe in Medikamenten

Benzylalkohohl. Medikmente mit Benzylalkohohl können Leberschädigungen bei Katzen hervorrufen.

Holzteerderivate, die in Salben gegen chronische, juckende Hautekzeme zu finden sind. Bei Katzen können Holzteerderivate zu Atemproblemen, Herzrhythmusstörungen, Krämpfen und sogar zum Tod führen. Für Halter von Katzen mit Feliner Alopezie und Hauterkrankungen

Pflanzliche Präparate mit Ätherischen Ölen

Auch in der Naturheilkunde kommen Präparate zum Einsatz, die für den Menschen hilfreich, für Katzen aber gefährlich sind wie zum Beispiel folgende ätherischen Öle: Zimtöl, Thymianöl, Oreganoöl, Teebaumöl.

Kamillosan: Augenreizungen

Knoblauch wird von einigen eingesetzt, in der Hoffnung damit Parasiten und Flöhe bekämpfen zu können. Hochdosierte Knoblauchpräparate können bei Katzen die roten Blutkörperchen zum platzen bringen und eine Blutarmut hervorrufen.

Menschenessen ist für Katzen oftmals nicht nur ungenießbar, sondern kann sehr gefährlich sein. Verbotene Nahrungsmittel für Katzen sind Schokolade, Knoblauch, Zwiebeln, Avocado, Weintrauben, Rosinen und einige Konservierungsmittel.

Was sollten unsere Hunde und Katzen nicht essen?

Nicht alles was uns schmeckt, ist auch für unsere Haustiere gut. Im folgenden eine Auflistung von unverträglichen bzw. giftigen Nahrungsmitteln für Hund und Katze. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. in alphabetischer Reihenfolge.

Avocado:  Sowohl das Fruchtfleisch als auch der Kern gelten als giftig für Hunde und Katzen aufgrund des Inhaltsstoffes Persin.

Alkohol, inklusive Medizin: Bachblüten z.B. immer mit Wasser anmischen; bei homöopathischen Mitteln Globuli und nicht Tropfen verwenden.

Bärlauch und Knoblauch: Auch wenn viele Knoblauch und Knoblauchpräparate immer noch für wirksame Anti-Flohmittel halten und diese auch gegen Parasiten helfen sollen, sind  diese nicht  geeignet für Hunde, Katzen und Pferde. Das in Knoblauch enthaltene Alliin (je älter die Knolle desto höher der Anteil) kann eine hämolytischer Anämie verursachen. Die Debatte darüber, ob und wieviel Knoblauch man Hunden, Katzen oder Pferden geben soll, hat viele Tierhalter stark verunsichert. Enthalten doch auch käufliche Tierfutter, Hundekekse, Pferdeleckerlis, Nahrungsergänzungsmittel für Tiere sowie viele Rezepte für Hunde und Katzen Knoblauch. Das Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich hat Knoblauch toxikologsich als giftig bis stark giftig für Hunde, Katzen und Pferde eingestuft. Eine Überdosierung führt aufgrund der in der Knoblauchknolle enthaltenen Wirkstoffs Alliin (S-Allyl-Cystein-Sulfoxid), das bei Beschädigung der Pflanze enzymatisch in Allicin umgewandelt wird, zu oxidativer Denaturierung des Hämoglobins, was zur Bildung von Heinz-Körperchen in den Erythrozyten und zu einer hämolytischer Anämie. Klinische Symptome für eine Überdosierung mit Knoblauch bei Tieren sind Vomitus, Diarrhoe, Schwäche, Tachypnoe, Tachykardie, Anämie, Ikterus Hämoglobinurie. 

Zwiebeln (Allium cepa): siehe Knoblauch. bei einer Überdosierung zerstören die Schwefelverbindungen und ätherischen Öle in der Zwiebel  die roten Blutkörperchen von Hunden, Katzen, Pferden und Rindern. Eine mittelgroße Zwiebel kann für einen fünf Kilogramm schweren Hund tödlich sein.

Schokolade und Kakao:  In Schokolade ist der Stoff Theobromin enthalten, der für Tiere giftig ist. Für den Hund ist reines Theobromin beispielsweise schon in einer Dosis von 100 bis 200 Milligramm tödlich. Das Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich klassifiziert den Gehalt an "Theobromin in verschiedenen Produkten ist wie folgt: Kakaopulver 14-20 mg/g, Milchschokolade 1.5-2 mg/g, dunkle Schokolade 5 mg/g, Kochschokolade 15 mg/g."Eine Tafel Vollmilchschokolade enthält bereits 155 bis 232 Milligramm Theobromin und eine Tafel Zartbitterschokolade noch mehr. Zwei Stückchen Zartbitterschokolade können für einen Chihuahua bereits tödlich sein (Quelle Stiftung Warentest). Schon innerhalb der ersten vier Stunden nachdem ihr Tier Schokolade gefressen hat, kann es zum Auftreten der ersten Symptome kommen: Unruhe, Erregung, Hyperthermie, Ataxie, Schwäche, Hyperästhesie, Hyperreflexie, Tremor, Krämpfe, Erbechen, Durchfall, Abdominalschmerzen, Tachypnoe, Dyspnoe, Tod durch Atemstillstand, Tachykardie, Herzarrhythmien, ventrikuläre Extrasystolen, Tod durch Herzstillstand, Polyurie, Diurese, und Inkontinenz.

Zwei zweijährige Englische Bulldoggen, ein Rüde und eine Hündin hatten pro Hund ein Stück Kuchen mit Schokoladenglasur gefressen, in der geschätzterweise 20-30g Schokolade enthalten waren. Die Hunde kollabierten, hatten Schaum vor dem Maul und verstarben innerhalb weniger Minuten nach Einlieferung. Quelle: Stidworthy MF, Bleyley JS, Cheeseman MT & Kelly DF (1997) Chocolate poisoning in dogs. Vet Rec 141, 28.

Konservierungsstoffe: E210 (Benzoesäure), E 211 (Natriumbenzoat), E 212 (Kaliumbenzoat) und E 213 (Kalziumbenzoat). Die Konservierungsmittel E210 - E213 sind in Hund- und Katzenfutter gesetzlich verboten. Für Katzen können bereits laut Ökotest 5 Promille tödlich sein. Die für den Menschen zugelassenen Konservierungsmittel finden sich in Fischsalat, aber auch in für Katzen so leckeren Leckerlis wie Krabben, Lachs und anderen Fischerzeugnissen.

Thunfisch: Vorsicht auch bei Thunfisch, nicht weil dieser giftig ist, aber laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit erhöhten Mengen von Methylquecksilber belastet sein kann. Zudem sind viele Thunfischprodukte stark gesalzen, was weder für Hunde noch Katzen besonders empfehlenswert ist.

Rohes Schweinefleisch: Es kann den Aujetzki-Virus enthalten, ein für den Menschen unproblematisches Herpesvirus, das für Hunde und Katzen tödlich und für viele andere Tiere gefährlich ist. Deshalb sollte das Fleisch vor der Verfütterung gut durchgekocht werden.

Tabak und Rauchen gefährdet auch die Gesundheit von Katzen und kann die Lebenszeit unserer Stubentiger erheblich verkürzen. Katzenhalter sollten zum Wohle ihrer Fellnasen nicht Zuhause rauchen und ihren Tabak oder ihrer Zigaretten unzugänglich für Katzen aufbewahren. Am besten in luftdichtverschlossenen Behältnissen, denn der Geruch von Tabak kann empfindliche Katzennasen schonstören. Auch sollten Aschenbecher in Katzenhaushalten nicht herumstehen, auch nicht auf dem Balkon oder der Terrasse, wenn diese Bereiche für die Katze zugänglich sind. Zigarettenstummel müssen immer umgehend entsorgt werden. sollten

Schon 5-25 g getrocknete Tabakblätter der Tabakpflanze (Nicotiana tabacum) sind stellen für eine Katze eine toxische Dosis dar; dies kann ein Zigarettenstummel oder ein bisschen Kautabak sein. Katzenwelpen sind besonders betroffen, denn sie kauen gerne an allem was herumliegt. Trinkt beispielsweise ein Hund aus einer Pfütze, in der ein paar Zigarettenkippen schwimmen, kann er sich auch dadurch vergiften und sterben.

Passivrauchen schadet auch Katzen: Menschen, die mit Rauchern zusammenleben und regelmässig Tabakrauch ausgesetzt sind haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs- und Atemwegserkrankungen. Laut US-Forschungsergebnissen schadet das Passivrauchen Katzen unter Umständen sogar noch mehr als Menschen. Sie atmen den schädlichen Zigarettenrauch nicht nur ein, sie lecken sich die giftigen Substanzen auch noch aus dem Fell. Insgesamt sind im Tabakrauch mehrere tausend Stoffe enthalten. Mindestens 90 davon gelten laut dem Krebsinformationsdienstes als krebserregend oder möglicherweise krebserregend.
Katzen in Raucherhaushalten erkranken laut US-Forschern mehr als doppelt so häufig wie ihre Artgenossen in rauchfreien Wohnungen, unter anderem an Lymphdrüsenkrebs. (Elizabeth R.Bertone et al., American Journal of Epidemiology 2002; 156:268-273). Neben Krebs kann Zigarettenrauch auch Felines Asthma mit auslösen.

Erkrankungen von Katzen durch Zigarettenrauch

Passivrauchen schadet Katzen:
Katzen, die in verrauchten Wohnungen leben haben ein doppelt so hohes Risiko wie Katzen aus Nichtraucherhaushalten an Krebs zu erkranken. Rauchen sogar zwei mit ihr lebende Bezugspersonen vervierfacht sich das Krebsrisiko.

Katzen nehmen die gesundheitsschädlichen Stoffe im Zigarettenrauch gleich zweifach auf: zum einen durch das Einatmen des Rauches, wobei sich dann schwarze Ablagerungen in der Katzenlunge absetzen und ein weiteres Mal, wenn sie sich putzen, was sie in der Regel ausgiebig tun.

 

Beim Renovieren der vier Wände wird oft mit giftigen Substanzen wie Lacken, Farben. Lösungsmitteln etc. hantiert, die Katzen direkt und indirekt über Ausdünstungen schaden können. Katzen können mit den gesundheitsschädlichen Ausdünstungen von Lösungsmitteln in Lacken, Farben oder Klebern direkt in Berührung kommen und zum anderen sich direkt vergiften, wenn sie beispielsweise in verspritze Reste reintreten und sich diese dann von den Pfoten lecken. Bei Renovierungen Katzen den Zutritt zu den betreffenden Räumen verwehren bzw. die Katzen außerhäusig bis zur Beendigung unterbringen.

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Das früher als optimales Spielzeug für Katzen propagierte Wollknäuel kann für unsere Stubentiger eine große Gefahr darstellen. Katzen kauen auf der Wolle oder Fäden rum oder fressen sie. Die vielen sich auf der Katzenzunge befindlichen rauhen und nach hinten gerichteten Papillen bewegen die Fäden mit jeder Zungenbewegung fast nur nach hinten in den Schlund. In keinem Fall sollte versucht werden, an einem Ende des Fadens zu ziehen, da sonst die Gefahr besteht, dass die auf dem Faden aufgewickelten Därme längs eingeschnitten werden. Im Darm festsitzende Fremdkörper müssen von einem Tierarzt unter Vollnarkose operativ entfernt werden.

Pica beschreibt eine Verhaltensauffälligkeit, bei der Katzen nichtessbare Substanzen verzehren. Besonders häufig wird das Fressen von Wolle beschrieben mit den oben aufgeführten gesundheitlichen Konsequenzen. Interner Link PICA

 

Lametta, Engelshaar und Kerzen am Weihnachtsbaum: eine gefährliche Mischung für Miezen

Das gleiche gilt für Lametta, das gerne von Katzen beknabbert wird. Weihnachtsbäume sollten in Katzenhaushalten ohne Lametta und Engelshaar auskommen.

Nur unter Aufsicht sollten Kerzen am Baum angezündet werden und zerbrechliche Weihnachtskugeln nicht benutzt werden und anderes baumelndes Gehänge (tolle Spielzeug) an die höheren Zweige gehängt werden.

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Plastiktüten sollten in einem Katzenhaushalt nicht offen herumliegen, da Katzen ihren Kopf reinstecken und ersticken könnten. Bei Papiertüten immer die Henkel abschneiden.

Papiertüten zum Spielen immer ohne Henkel.JPG
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Tipp Katzenform Alternative: lassen sie Pappkartons herumstehen, viele Katzen lieben diese zum spielen und dösen.

Von Samtpfoten und Kratzbürsten

Hintergrundinformationen zu Verhaltensproblemen sowie viele Beispiele in:

 finden Sie die Geschichte des Papiertütenmonsters, eine innige Beziehung zwischen zwei katzen zerbrach fast nach einem gefährlichen Unfall mit einer Papiertüte.

Katzenpfoten nehmen Hitze später als unangenehm und gefährlich wahr als Menschen. Deswegen sind noch heiße Herdplatten besonders gefährlich für unsere Katzen, da sie sich schwere Verbrennungen zufügen können. Generell sollten Katzenfrüh lernen, dass bestimmte Haushaltsgegenstände und Geräte tabu sind.

Eine geeignete Methode z.B. hierfür ist das Clickertraining.

Ungeeignete Erziehungsmethode sind Maßnahmen wie Spritzen mit der Wasserpistole, Anschreien, in die Hände klatschen etc. Damit erreichen Sie zwar kurzfristig, dass die Katze von ihrem Vorhaben ablässt, sie wird es ggf. aber wieder versuchen, wenn sie nicht in der Nähe sind. Katzen können sich schnell ihre Fußballen an heißen Herdplatten verbrennen. Neben dem Clickertraining die Platten mit einer Kinderschutzvorrichtungen sichern oder Backofengitter verwenden, die man über die sich abkühlende Platten legt. Gefährlich werden können auch heiße Bügeleisen und Backofentüren.

Herumliegende Glasscherben, Bruchglas: Katzen können hereintreten und sich den feinen Glasstaub von den Pfoten lecken

Wenn Glas oder Porzellan zu Bruch geht, wischen Sie nicht nur die Scherben kurz zusammen, sondern saugen und wischen Sie anschließend großräumig die Stelle(n), so dass sich keine, auch kleinste, Splitter und Glasstaubreste mehr am Boden befinden. Diese können schnell in den weichen Tatzen stecken bleiben und Katzen sich kleinste Splitter und Glasstaub sich von den Pfote lecken und ggf. die Speiseröhre verletzten.

Zimmertüren immer sichern

Katzen können sich ihren Schwanz in zufallenden Türen einklemmen. Vermeiden Sie Durchzug in der Wohnung, seien sie vorsichtig mit sich schnell schließenden Schiebetüren und benutzen sie Türstopper zur Absicherung der Türen. Viele Katzenbeziehungen sind schon zerbrochen durch solche Haushaltsunfälle.

 

Waschmaschine und Wäschetrockner: Katzen den Zugang versperren

Katzen haben aus unserer Perspektive manchmal einen seltsamen Geschmack, was ihre Ruheplätze angeht. Ruhig, gerne dunkel und eng möge er sein und wenn es dann noch nach dem geliebten Menschen riecht wie z.B. in einer mit Wäsche gefüllten Waschmaschine ist der ideale Ruheplatz gefunden. Dasselbe gilt auch für den Wäschetrockner. Schließen sie immer die Tür der Geräte, überprüfen Sie vor jede Waschgang, ob sich eine Katze darin befindet und lassen Sie die Katze auch nicht in der Waschmaschine schlafen, wenn Sie nicht waschen. Katzen sind halt Gewohnheitstiere.

 

Laut ZDF Meldung vom August 2005 sind rund zehn Prozent aller Vergiftungserscheinungen bei Katzen auf giftige Pflanzen zurückzuführen.
Die Symptome bei Tiervergiftungen sind unterschiedlich - je nach Art des Giftes. Ist das Zentrale Nervensystem betroffen, können Krämpfe und Bewusstseinsstörungen auftreten. Wird das Herz-Kreislaufsystem angegriffen, kann es zu einer schweren Schock-Symptomatik kommen, an der die Tiere schnell sterben können.

Gängig sind aber auch Erbrechen und Durchfall. Besonders Katzenjungtiere oder Wohnungskatzen knabbern gern an Grünpflanzen im Zimmer und auf Balkon. In Haushalten beliebte Schnittblumen wie Lilien oder Osterglocken sind in einer ggf. zu reizarmen Umgebung für die Tiere eine willkommene Abwechslung. Sie werden von unseren Tierfreunden aus der Vase geangelt, beschnuppert, gekaut und manchmal wird sogar das Blumenwasser getrunken, indem sich ggf. schon giftige Substanzen befinden (z.B. Blumendünger) oder das bereits giftige Substanzen der Pflanzen aufgenommen haben kann. Neben einer artgerechten Umgebung, Abwechslung und Aufmerksamkeit brauchen Katzen ohne Freilauf immer Zugang zu frischem Katzengras; empfehlenswert wäre auch ein eigenes Beet für Katzen in der Wohnung bestehend aus einem kleiner Balkonkasten, der mit Katzengras und Katzenminze bepflanzt wurde. Dort darf und soll die Katze sich austoben dürfen.

Die meisten Pflanzen und Schnittblumen, die wir kaufen wachsen in Glashäusern und Beeten in Südeuropa, Südamerika, Kenia und Südafrika und sind intensiv mit einem ganzen Cocktail von für Mensch und Tier schädlichen Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel behandelt worden. Darunter auch solche Mittel, die bei uns gesetzlich verboten sind. Mit solchen Pflanzen und Blumen bringen wir die Mittel direkt in unsere Wohnzimmer und in die Nähe unserer Stubentiger. Von daher sollten selbst ungifte Blumen und Pflanzen nicht von Katzen beknabbert werden. Interner Link 40 Giftige Pflanzen.

Eine meiner Kundinnen hat durch einen geschenkten Blumenstrauß fast ihre gesamte Katzenfamilie verloren; sie konnten nur durch intensivmedizinische Massnahmen in der Tierklinik gerettet werden.

Mit in Verdacht Krebs auszulösen stehende Wachstumshemmer werden bei Pflanzen Spezialeffekte erzielt wie z.B. klein bleibende Weihnachtssterne oder Chrysanthmen. Da Sie in vielen Fällen nicht sicher sein können, woher ihre pflanzlichen Neuerwerbungen stammen, ist es sinnvoll, Katzen anzutrainieren nur an den für sie vorgesehenen Pflanzen zu knabbern.

Gießkannen mit Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln sollten immer weggeräumt werden, denn viele Katzen lieben es, sich mit der Pfote aus der herumstehenden Gießkanne das Wasser zu holen. Wählen Sie Blumenuntersetzer klein genug, so dass ihre Katze nicht die Reste des Gießwassers daraus trinken kann (auch wenn nur Düngestäbchen verwendet werden).

Tipp  Alternative für Katzen ungefährliche Düngemittel für Pflanzen wären: alle biologischen für Bienen geeignete Dünger oder selbst hergestellte Kräftigungssuds aus Brennessel und Schafgarbe..

Giftig sind zum Beispiel alle Ficus-Arten wie der beliebte Benjamini oder der Gummibaum, Diefenbachia, Alpenveilchen, der Weihnachtsstern (siehe Bildechts) und die Mistelzweige zur Weihnachtsdekoration. Auf giftige Pflanzen im Garten sollten Tierbesitzer besser verzichten: Dazu gehören etwa Rhododendron, Oleander, Eibe, Buchsbaum (siehe Bild links), Kirschlorbeer, Lilien und viele mehr.

Diese Liste ist nicht vollständig: Weitergehende Informationen finden Sie z.B. im Internet unter Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich.

Alpenveilchen (Cyclamen persicum) – Hund und Katze
Ficus Arten (Ficus spp ) inkl. Feigenbaum (Ficus carica), Gummibaum (Ficus elastica), Birkenfeige (Ficus benjamini), Banyanbaum (Ficus benghalensis), Bobaum (Ficus religiosa), Geigenfeige (Ficus lyrata), Kletterficus (Ficus pumila ) sowie Ficus diversicola und Ficus magnolioides - Hund und Katze
Christdorn, Stechplame (Ilex aquifolium) als Weihnachtsdeko– Hund und Katze
Dieffenbachie (Dieffenbachia - Hund und Katze
Drachenbaum (Dracaena spp.) - Katze
Drudenfuß (Mistelzweig zu Weihnachten !!) – (Viscum album) – Hund, Katze?
Einblatt (Spathiphyllum floribundum) – Hund und Katze
Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata) - Katze
Fensterblatt (Monstera deliciosa) – Hund und Katze
Flamingoblume (Anthurium scherzerianium) - Hund und Katze
Klivie (Clivia miniata) - Hund und Katze
Korallenbaum, -kirsche,-strauch (Solanum pseudocapsicum) - Hund und Katze
Kroton, Wunderstrauch, Krebsblume (Codiaeum variegatum) - Hund und Katze
Philodendron (Philodendron ssp.) - Hund und Katze
Weihnachsstern (Euphorbia pulcherrima) - Hund und Katze

Zimmerkalla (Zantedeschia aethiopica) - Hund und Katze

Giftige Pflanzen für Katzen gefährlich Elefantenfuß.jpg
© Birga Dexel

Giftige Garten – und Wildpflanzen

Alpenrose , Azalee (Rhododendrom spp.) - Hund und Katze
Adonisröschen (Adonis vernalis) - Hund und Katze
Akelei (Aquilegia vulgaris) – Hund und Katze
Alfalfa, Luzerne (Medicago sativa) - Hund und Katze
Amaryllis, Ritterstern (Hippeastrum spp.)– Hund und Katze
Anemone (Anemone nemorosa) - Hund
Aronstab (Arum maculatum) - Hund
Blauregen (Wisteria sinensis) – Hund und Katze
Buchsbaum (Buxus sempervirens) - Hund und Katze
Christdorn, Stechplame (Ilex aquifolium) – Hund und Katze
Clematis, Waldrebe (Clematis spp.) – Hund und Katze
Eibe (Taxus baccata) - Hund und Katze
Engelstrompete (Beaucarnea und Datura suaveoleons) – Hund und Katze
Efeu (Hedera helix) - Hund und Katze
Fingerhut (Digitalis pururea) - Hund und Katze
Fliegenpilz (Amanita muscaria) - Hund und Katze
Geissblatt (Lonicera xylosteum)- Hund und Katze
Ginster (Cytisus spec.) - Hund und Katze
Goldregen (Laburnum anagyroides) - Hund und Katze
Heliotrop, Vanilleblume (Heliotropium arborescens; Heliotropium peruvianum) – Hund und Katze
Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) - Hund und Katze
Hortensie (Hydrangea ssp.) - Hund und Katze
Hyazinthe (Hyacinthus orientalis) – Hund und Katze
Iris, Sumpf-Schwertlilie, Wasserlilie (Iris pseudacorus) – Hund und Katze
Kirschlorbeer, Zierlorbeer (Prunus laurocerasus) – Hund und Katze
Lebensbaum (Thuja occidentalis) – Hund und Katze
Maiglöckchen, Maiblume (Convallaria majalis) – Hund und Katze

Mistel (Viscum album) – Hund und Katze. Die schädlichen Inhaltsstoffe sind Viscotoxine.
Narzissen (Narcissus spp.) - Hund und Katze
Osterglocke, gelbe Narzisse, falsche Narzisse (Narcissus pseudonarcissus)
Oleander (Nerium oleander) - Hund und Katze
Pfaffenhütchen (Euonymus europaea) - Hund und Katze
Rittersporn (Delphinium consolida)- Hund und Katze
Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) – Hund und Katze
Tollkirsche (Atropa belladonna) - Hund und Katze
Tulpe (Tulipa spp) – Hund und Katze
Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyprissias) - Hund und Katze

Für Katzen giftige Mistelzweige
© Birga Dexel

Alle Bestandteile der zu Weinachten beliebten Mistelzweige sind für Katzen giftig. Gefärhliche Inhaltsstoffe bei der Mistel (Viscum album) sind Viscotoxine.

Garten

Schädlingsbekämpfungsmittel wie Schneckenkorn sind giftig für Katzen. Alle Mittel, in denen Metaldehyde (Handelsübliche Bezeichnungen: Nudrin, Flytek, Du Pont 1179, Lanate, Methavin, Methon) enthalten sind sind hochgiftig für unsere Miezen.

Vergiftung direkt durch Menschen, die Katzen in ihrer unmittelbaren Umgebung ablehnen

Vergiftung durch andere Chemikalien in Hausnähe

Da viele Katzen großes Interesse an Werkstätten, Garagen, Geräteschuppen und dergleichen zeigen, ist es wichtig dort gelagerte Chemikalien wie z.B. Farbe, Lösungsmittel, Leim, Lacke  Streusalz, Frostschutzflüssigkeit etc. sicher in fest verschließbaren Behältern zu lagern und Katzen möglichst den Zugang zu den Lager- und Gebrauchsräumen zu versperren. Neben der Vergiftungsgefahr werden Katzen immer wieder in Garagen und Schuppen versehentlich eingeschlossen und müssen manchmal Tage oder sogar Wochen ausharren, bis sie befreit werden.

Warnhinweis vor ausgelegtem Rattengift.jpg
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Katzen, die mit dem Gift von ausgelegten Ratten- und Mäuseköder in Berührung gekommen sind oder am Gift am verendende Beutetiere gefressen haben, sterben einen langsamen und qualvollen Tod. Diejenigen Katzen, die es überleben, tragen meistens bleibende Schäden davon.