• Poppy kann nicht genug bekommen, auch in der Drehpause wird noch mit Birga & Dirk gespielt

    © B. Dexel

  • In der Drehpause: Daisy entspannt auf Dirks Schoß

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  • Hamlet döst auf Birgas Oberkörper

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Dreharbeiten & Drehpausen

Nach jeder kleiner Lerneinheit wurde zum Wohl der Kitten, egal ob Zusammenführung, Leckerchenbüffet oder bei schwierigen Trainings (die erst nach einigen Wochen angesetzt waren) sofort Pausen eingelegt. Wenn die Kitten zeigten, dass sie gerade keine Lust auf Training hatten, weil sie lieber spielen oder im Garten tollen wollten, gaben Birga und Dirk dem Redakteur, den Kamera- und Tonleuten das Signal, dass nunmehr eine Pause beim Drehen eingelegt werden musste. Der gesamte Dreh war an den Bedürfnissen der Kitten orientiert. Um es mit den Worten des Produzenten Christian Ehrlich zu beschreiben: "bei dieser Produktion musste sich alles den Bedürfnissen der zehn Kitten unterordnen. Auch wenn das manchmal bedeutete, dass alle stundenlang schweigen, die Kameraleute ewig auf Knien drehen mussten - oder der Redakteur Jo direkt über einem der Katzenklos sitzen musste...". Manchmal brauchten auch einfach auch mal die Menschen eine Drehpause. O nein, schon wieder Pause! So oder ähnlich schienen die meisten Kätzchen gedacht haben, wenn ihre Lerneinheit vorbei war. Interessanterweise wollten die Kitten in diesen Situationen dann oft einfach weitermachen oder dem Kameramann in die Linse zu kriechen, dem Tonmann auf den Schoß zu springen oder mit anderen Kätzchen zwischen den Beinen des Redakteurs verstecken zu spielen.
Damit in den Pausen jedem Kätzchen gerecht werden konnte, gab es in dem großem Haus viele Räume, in denen die Kätzchen je nach Bedarf auch getrennt chillen und betreut werden konnten. Manche Kitten wollten auch während der Pause weiter bespielt werden, und toben, bis ihnen die Augen zufielen, andere fanden Freude an weiterem Clickertraining, wieder andere wollten die angebotenen Sportmöglichkeiten wie das Laufrad erkunden und ausprobieren und noch andere wollten ausgiebig schmusen oder einfach nur dösen und die aufregenden Dreherlebnisse verarbeiten. Je nach Bedürfnis eines Kätzchens wurde dann in der Drehpause entweder die Bezugsperson als Betreuung eingesetzt bzw. versucht jedem Wunsch der Kitten nach Aktionden Kitten nach Möglichkeit ihre Wünsche zu erfüllen.
Und um mal richtig hinter die Kulissen eines Drehtages zu blicken: Der bestand für die Kätzchen hauptsächlich aus Spiel & Spaß, da ja selten besonders zu Beginn nicht alle Katzenkinder zusammen vor der Kamera waren. Irgendwelche Kätzchen hatten – im Gegensatz zu ihrem Personal – halt immer Pause.