Rekordleistungen von Katzen im Tierreich

Katzen sind zu Höchstleistungen fähig und einige Katzenarten stellen sogar Rekorde auf: So sind unsere Hauskatzen die erfolgreichsten Feliden: 700 Millionen Exemplare leben mindestens auf der Erde.

 

Geparden (Acinonyx jubatus)

Sie sind die schnellsten landlebenden Kurzstreckenläufer und erreichen Spitzengeschwindigkeiten auf einer ebenerdigen Strecke von 500 Metern von bis zu 101 km/h. Ihr Organismus ist jedoch nicht für lange Sprints gemacht und dieser ist schon nach 10 – 20 Sekunden beendet. Hat der Gepard bis dahin seine Beute nicht erreicht muss er mindestens 20 Minuten warten und Kräfte für den nächsten Anlauf sammeln.

afrikansicher Gepard im Zoo Schönbrunn am Sonnen.JPG
© Birga Dexel

Schneeleopard (Unicia uncia)

Der in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens beheimatete Schneeleopard springt bis zu 16 Metern über Gletscherspalten und ist damit der Weltmeister der tierischen Olympiade im Weitsprung.

© B. Dexel

Puma (Felis concolor)

Die in Amerika beheimateten Pumas schaffen es aus dem Stand bis zu 5,4 Meter hoch zu springen. Zum Vergleich der Serval kann bis zu 3,6 m hochspringen, um einen Vogel in der Luft zu erreichen. In der Disziplin des Weitsprungs bringt er es auf den zweiten Platz nach dem Schneeleoparden mit 11,7 Metern. Pumas gehören zu den Kleinkatzen trotz ihrer stattlichen Größe.

Kein anderes Säugetier hat zudem soviele synonyme Bezeichnungen wie der Puma; alleine in der englischen Sprache gibt es 40 verschiedene Namen.

Serval

der in afrikanischen Savannen beheimatet Serval hat die längsten Beinen aller Katzenarten. 

Serval
© Birga Dexel

Luchs (Lynx rufa):

Die älteste Katze (ohne Hauskatzen) war ein in Gefangenschaft gehaltener nordamerikanischer Luchs (Lynx rufa), der das für Katzen biblische Alter von 34 Jahre erreichte.