• Hohe Thujahecke: giftig für Katzen

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Thuja - Lebensbaum

Lebensbaum (Thuja) - Eine immergrüne Heckenpflanze. Unbelebt und giftig.

Einordnung Toxizität: sehr stark giftig

Lebensbäume stammen ursprünglich aus Nordamerika (Thuja occidentalis) und aus Ostasien (Thuja orientalis).
Sie gehören zu den Zypressengewächsen und sind von Scheinzypressen (Chamaecyparis) relativ schwer zu unterscheiden.
Die Lebensbäume finden sich in unseren Breiten vor allem als immergrüne Hecken in Privatgärten. Wie toxisch diese Pflanzengattung ist, ist den meisten Gartenbesitzern dabei nicht bewusst.
Da Lebensbäume in unseren Breiten nicht zu den heimischen Gewächsen zählen, bilden sie keine Nahrungsgrundlage für heimische Insekten und Vögel.

Toxikologie - sehr stark giftig

Lebensbäume sind aufgrund ihres hohen Gehalts an ätherischen Ölen, Gerbstoffen und Pflanzenfarbstoffen für Menschen und Tiere sehr stark giftig.
Die Aufnahme von Pflanzenteilen führt zu starken Beschwerden des Magen-Darm-Traktes und Störungen des Herz-Kreislauf-Systems. Erbrechen, Durchfälle, Krämpfe und Lähmungen können auftreten. Des weiteren schädigt verzehrter Lebensbaum die Nieren und die Leber.

Kontaktallergien

Bereits der Hautkontakt mit Pflanzenteilen der Thuja kann zu schweren Reaktionen führen.

Letale Dosis Mensch und Tier
Über die letale Dosis für Mensch und Tier liegen bisher keine Angaben vor.

Entfernung der Pflanze

Lebensbäume sollten nicht in Gärten mit kleinen Kindern, Hunden und Katzen oder anderen Kleintieren stehen.
Da beim Berühren der Pflanzen Kontaktallergien auftreten können, empfiehlt es sich, beim Entfernen Handschuhe und langärmelige Kleidung zu tragen.

Lebensbäume haben auch in Gärten ohne Kinder und Tiere sowie in der freien Landschaft unserer Breiten keinen ökologischen Nutzen.

Quellennachweise Thuja