• giftige Märzenbecher

Märzenbecher

Märzenbecher, auch Märzbecher, Märzglöckchen, Frühlings-Knotenblume  oder Großes Schneeglöckchen - schön, aber giftig

Einordnung Toxizität: (stark) giftig

Märzenbecher (Leucojum vernum) wachsen auf feuchten, nährstoffreichen, alkalischen Böden mit einer guten Humusauflage im Schatten bis Halbschatten. In der freien Natur stehen sie gerne in Misch- und Auwäldern oder werden von Menschen in Gärten gepflanzt.

Beheimatet waren Märzenbecher ursprünglich im nördlichen Europa, sie finden sich heute aber auch an der amerikanischen Ostküste.

Toxikologie

Der Märzenbecher gehört zu den Amaryllis-Gewächsen, die allesamt als giftig einzustufen sind.

Er ist in allen Teilen giftig für Menschen und Tiere.

Toxisch wirken im Märzenbecher verschieden Alkaloide, unter anderem Lycorin. Symptome einer Vergiftung sind typischerweise gastrointestinale Symptome, wie Erbrechen und Durchfall, sowie Symptome des Zentralen Nervensystems, wie beispielsweise Krämpfe.

Kontaktallergien

Der Pflanzensaft des Märzenbechers verursacht nachweislich Hautreizungen.

Letale Dosis Mensch und Tier
Für Pferde gilt der Märzenbecher als stark giftig, 1000 g der Zwiebel werden als tödliche Dosis eingestuft.
Für eine gut hundertmal leichtere Katze ist von einer kleinen Menge Märzenbecher als letale Dosis auszugehen. Das gleiche gilt für Hunde und kleine Kinder.

Quellennachweise Märzenbecher