Katzen und Wildtierschutz

Es wurde uns während unseres Besuches auf der Insel immer wieder berichtet, dass viele Hotels sich ihres Katzenproblems neben Vergiftungen auch durch dem Einfangen und Aussetzen in den Bergen versucht haben zu entledigen. Amerikansiche Touristen berichteten uns dass auch das weltberühmste Sandals Ressort in Montego Bay dies schon des öfteren praktiziert haben soll. Katzen sidn territoriale Tier und ein Aussetzen an anderer Stelle ist nicht nur tierschutzwidrig, sondern schadet auch der heimischen Tierwelt. Eine Folge davon lässt sich an den Green Grottos an der sehr touristischen Nordküste in der Nähe der Stadt Runaway Bay beobachten. Das Höhlensystem der Green Grottos besteht aus etlichen Kalksandstein-Tropfsteinhöhlen von denen die größte 1.525 Meter lang und 12 Meter tief ist. Der Name stammt von der grünen Algen-Art ab, die sich an den Wänden im Inneren des Höhlensystems abgelagert hat.

Feldermäuse der Green Grotto Höhle und Katzen

Die Höhlen sind Heimat und Schlafplatz von 9 der 21 auf Jamaika vorkommenden Fledermausarten. In der Abenddämmerung schwärmen die Fledermäuse in Scharen aus, um auf die Jagd zu gehen. Mittlerweile warten vor dem Eingang zu den Morgen- und Abendstunden wild lebende Katzen, um die Fledermäuse aus der Luft zu fangen. Da die Fledermäuse einen wichtigen Einfluss auf das Ökosystem haben, gibt es mittlerweile Schutzprogramme, die verhindern sollen, dass dieses nicht aus dem Gleichgewicht gerät.