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Weihnachtlicher Schmuck für Garten, Terrasse und Balkon- was geht mit Hund und Katze?

Die Vorweihnachtszeit ist in diesem Jahr eine besondere Zeit. Die Corona-Pandemie hat nicht nur Frühjahr und Sommer begleitet, Treffen an Ostern und lang geplante Urlaube und vereitelt, sie erlegt uns auch eine Vorweihnachtszeit ohne Weihnachtsmärkte und uneingeschränkte Sozialkontakte auf.

 

Umso größer ist das Bedürfnis, es sich daheim gemütlich zu machen und dort weihnachtliche Stimmung entstehen zu lassen.
Auf Balkon, Terrasse und Garten geht der Dezember mit kühlen Temperaturen und der Notwendigkeit einher, nicht winterharte Pflanzen ins Haus zu holen oder vor den ersten Frösten zu schützen. Hier kann - aus der Not eine Tugend machend - der Winterschutz gleich zur Idee für die weihnachtliche Dekoration werden.

Jutesäcke, die nicht zuverlässig frostharte (Kübel)Pflanzen vor Frost schützen können, gibt es in allen Varianten und Farben. Für ein weihnachtliches Ambiente eignen sich besonders naturfarbene Exemplare mit Bändern in weihnachtlichem Rot und Grün zusammen gehalten oder Jutestoffe und -Säcke in kräftigen Farben der winterlichen Saison.
 

In Haushalten mit Hunden und Katzen muss jedoch bei der Materialwahl und Länge der verwendeten Bänder besondere Obacht gelten! Klassische, scharfkantige Kräuselbänder oder Schleifenband, das zum besseren Halt mit Draht verstärkt ist, darf keine Verwendung finden. Gerade Katzen spielen mit sich im Wind wiegenden, herabhängenden und über den Boden "tanzenden" Bändern sehr gerne und könnten sich an solchen Schleifenbändern in die Pfoten oder das Maul schneiden oder stechen!
Hier muss im Sinne unserer geliebten Vierbeiner auf weiche Materialien zurückgegriffen werden.

Geht es um darüber hinaus gehende, weihnachtliche Dekoration, ist unbedingt auf die Vermeidung verschluckbarer Kleinteile zu achten! Sei es als Einzelteile oder auf größeren Dekorationsartikeln angebracht, stellen kleine Teile aus beispielsweise Kunststoff, Holz oder Glas, eine große Gefahr für Hunde und Katzen dar. Einmal verschluckt, können sie zur Verletzung des Magen-Darm-Traktes bis hin zum Darmverschluss führen.

Auch die klassischen Kugeln für Weihnachtsbaum und Co. sollten hinsichtlich der von ihnen ausgehenden Gefahr nicht unterschätzt werden. Varianten aus Glas und Keramik zerbrechen zu leicht zu unzähligen scharfkantigen Scherben, an denen sich Hunde und Katzen ebenso wie Kinder schnell verletzen können.
Unzerbrechliche Varianten aus Kunststoff sind hier gegebenenfalls vorzuziehen, dürfen wiederum aber nicht so klein sein, dass sie verschluckt werden können. Besonders bei Hunde ist auch bei größeren Kunststoffkugeln darauf zu achten, dass sie nicht zerkaut und in Einzelteilen abgeschluckt werden.

Die beste und umweltfreundlichste Variante, ist das Dekorieren mit Naturmaterialien. Aber Vorsicht - viele Zweige und Pflanzenteile, die wir klassisch mit weihnachtlicher Dekoration verbinden sind für Katzen und Hunde giftig!
Zweige von Stechpalmen, Mahonien, Eibe, Efeuranken und auch der klassische Mistelzweig sind für unsere Vierbeiner giftig und gehören nicht in den Haushalt oder Außenbereich mit Hund und Katze! Verwenden Sie stattdessen besser Orangenscheiben, Tannenzapfen und Zweige von Korkenzieherweiden und-Haseln, die sich mit hübschen Bändern aus Naturmaterialien ökologisch und tierfreundlich zu weihnachtlicher Dekoration einsetzen lassen.