• Thaikater Hamlet genießt es mit Blättern im herbstlichen Garten zu spielen

    © B. Dexel

  • Aphroditekater Mylo freut sich über seinen Leinengang an einem sonnigen Herbsttag durch sein Gartenrevier

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  • Hamlet genießt die Herbstsonne

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  • ungifte Hagebutten im Herbst

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Gartenarbeit mit Katzen & Hunden im November

Die Tage werden immer kürzer, der Rasen ist bedeckt mit Blättern und es wird langsam kahl und kalt im Garten. Das bunte Bild von Frühjahr, Sommer und Herbst weicht dem Winterbild im Garten, auf Terrassen und Balkonen.
Gehölze, Stauden und Gräser wirken nun nicht mehr vorrangig über ihre bunten Blatt- und Blühfarben, sondern über ihre Struktur und Anordnung. In einem gelungen angelegten Außenraum wird aus einem bunten "Gemälde" ein grafisches Bild in gedeckten Tönen.
Damit der Rasen nicht gelb wird und verfault, sollte das Laub von Bäumen und Sträuchern zusammengekehrt werden. Der Rasen braucht jetzt eine gute Durchlüftung und es wäre auch die Zeit neben dem Frühjahr zu vertikutieren, aber nicht zu stark, da jetzt in der sonnenarmen Zeit der Rasen sich nicht mehr so schnell regenerieren kann als dies im Frühjahr der Fall ist. Sollte man vertikutieren, dann ist es ratsam dies kurz vor einem erwarteten Regen zu tun, da Feuchtigkeit den Regenerationsprozess unterstützt. In diesen Zusammenhang ist es wichtig in den kalten Monaten den Rasen nicht kürzer als circa 5 Zentimeter abzumähen, er braucht jetzt den Schutz durch das längere Grün.
Das zusammengekehrte Laub nicht entsorgen, denn es hat viele nützliche Funktionen. Es  eignet sich gut für Gemüsebeete, da es die Lebendorganismen im Boden ernährt. Das übrige Laub in einer geschützten Ecke auftürmen und lagern, es bietet Wildtieren Schutz und Wärme beim Überwintern.

Tipp: Birnbaumblätter, Walnussblätter und die Blätter von Eichen gehören nicht auf den Kompost.

Katzen lieben getrocknetes knisterndes Laub

Neben den wichtigen Funktionen, die Laub im Garten erfüllt, stellt gesammeltes und getrocknetes Laub auch eine tolle, naturnahe, kostenlose und abwechslungsreiche Spielemöglichkeit für Katzen dar. Dafür ein oder zwei Handvoll Laub sammeln und trocknen, in einen bei Katzen so beliebten Karton packen und beispielsweise Leckerchen im Laub zum Suchen verstecken.

Giftige Pflanzen für Katzen und Hunde

Achtung: Kein Laub von beispielweise Goldregen, Robinien, Blauregen (Kletterpflanze), Waldrebe (Kletterpflanze), Pfeifenwinde (einjährige Kletterpflanze) oder beliebten Gehölzen wie Flieder und Ginster verwenden. Diese Pflanzen sind für Katzen und Hunde giftig!
Auch das Laub von Eichen sollte aufgrund der hochkonzentriert enthaltenen Gerbsäure nicht zum Spielen für Katzen mit ins Haus gebracht werden.

Gartenarbeit mit Hund und Katze

Es gibt auch Katzen, die Lust haben uns bei der Gartenarbeit  direkt zu unterstützen. Was für eine Freunde gerade für junge Katzen wie Thaikater Hamlet, wenn es im Garten knistert und sich Laubhügel zum Lauern und Verstecken eignen.
Werden dann noch mit dem Rechen und der Harke "Leben" ins Laub gebracht, der ein oder andere Käfer oder Wurm zum Vorschein gebracht und dem Laub beim Harken interessante Gerüche entlockt, ist das gemeinsame Erleben beim Winterfestmachen mit Hund und Katze ein großes Erlebnis.
Sollte man Gräser in seinem Garten gepflanzt haben, sollte man diese für Wildtiere stehen lassen. Sie sehen zudem im kahlen Wintergarten schön aus, bilden zusammen gebunden einen Winterschutz für ihre unterirdischen Pflanzenteile und auch Katzen lieben es die Halme zum Lauern und Spielen zu nutzen.

Gräser sind aber ein zweischneidiges Schwert in Bezug auf Katzen, denn die Halme von spitzen, scharfkantigen Halmen können im Rachen unserer Stubentiger stecken bleiben und verletzen. Daher sollten Seggen (Carex) mit ihren scharfen Blattkanten in Außenbereichen zu denen die Katze und der Hund Zugang haben gemieden bzw. der Wohnungskatze nicht zum Spielen angeboten werden.

Nicht winterharte Kübelpflanzen sollten nun spätestens in frostfreie Innenräume verbracht werden. Sollte es sich um giftige Arten und Sorten handeln, dürfen Wohnungskatzen keinen Zugang zu diesen Räumen haben.