Häufige auslösende Situationen für Katzenmobbing in der Beratungspraxis

Es passiert sehr oft, dass z.B. durch kleinere „Unfälle“, die in Anwesenheit der später als feindlich betrachteten Katze geschehen, die unschuldige Gefährtin als Auslöser des Schrecks oder der Schmerzen ausgemacht wird. Die Folge dieser kätzischen Fehlinterpretation kann sein, dass die betreffende Katze bekämpft wird und schwer zu therapierende innerartliche Aggressionen nehmen bei solchen Vorfällen ihren Anfang.

Typische Situationen wären z.B. etwas fällt herunter und eine Katze erschrickt sich, ein Gegenstand trifft sie beim herunterfallen versehentlich oder ihr Schwanz wird aus Versehen eingeklemmt in Anwesenheit der anderen Katze.

Tipp: Sichern Sie alles in ihrem Haushalt, das Katzen erklettern oder erspringen können. Oftmals betrifft dies mehr Orte als Katzenhaltern bewusst ist. Die Plätze, an denen man seine Katzen manchmal antrifft, können immer wieder Staunen und Bewunderung hervorrufen in dem Sinne, wie sie das wohl wieder geschafft hat. Vorsicht ist besonders geboten, wenn mehrere Katze zusammenleben.

Tierarztbesuch

Eine Katze war aus der Gruppe für eine Zeitlang rausgenommen worden z.B. aufgrund eines Tierarztbesuches oder eine Freigängerkatze war einige Tage nicht zuhause bzw. vermisst.

Stress: der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt

Die Katzen passen eigentlich nicht wirklich zusammen und durch einen weiteren Stressfaktor wie z.B. Urlaub der Halter wurde der bisher unter der Oberfläche brodelnde Konflikt zu Tage gebracht.

Gesundheitliche Probleme

Alterungsprozesse und Krankheiten wie Tumore oder Schmerz können (müssen aber nicht, es gibt auch genug Gegenbeispiele, wo Katzen sich umeinander kümmern) dazu führen, dass langjährige Katzenbeziehungen zerbrechen.

Tipps zur Auswahl von weiteren Katzen und Anleitungen zur richtigen Zusammenführung von Katzen: