Beratung zu allen Fragen rund um die Katze

Vor der Adoption oder dem Kauf einer Katze müssen viele Fragen geklärt werden, insbesondere dann, wenn schon andere Katzen im Haushalt leben. Verhaltensauffälligkeiten, die durch Probleme von Katzen miteinander entstehen, sind sehr häufig in meiner täglichen Praxis anzutreffen. Oftmals merken Halter gar nicht, dass ihre Katzen kein Traumpaar sind und sich das Leben gegenseitig schwer machen oder eine Katze gar gemobbt wird. 

In wenigen Bereichen der Katzenhaltung werden so viele Fehler gemacht wie bei der Zusammenführung und Vergesellschaftung von Katzen miteinander.

Vor der Anschaffung eines Tieres müssen viele Fragen geklärt werden, nicht zuletzt, ob die ins Auge gefasste Tierart zum Alltag und Lebensstil sowie zum Rest der Familie passt. Jahr für Jahr werden Hunderttausende Tiere ausgesetzt und in Tierheimen abgegeben, u.a. auch weil Tierkäufer schlecht oder falsch beraten wurden bzw. sich vor dem Kauf nicht ausführlich informiert hatten oder aber ein Tier ungewollt geschenkt bekamen. 

Immer mehr Katzen-oder auch Hundehalter wünschen sich ein Zusammenleben mit Katze UND Hund.

Ab dem 10. Lebensjahr gelten Katzen in der Tiermedizin als Senioren. Alter ist keine Krankheit und auch Katzen sollten in Würde altern dürfen. Gerne unterstützen wir Sie dabei die Lebensqualität ihrer Seniorenkatze zu erhalten durch eine an das Alter und den Fitnesszustand angepasste Katzenhaltung und Beschäftigung. 

Babys und Kinder stellen eine Herausforderung für die Mehrzahl der Katzen dar, besonders wenn sie noch nie mit Kindern Kontakt hatten.

Eine Schwangerschaft ist kein Grund eine Katze abzugeben, aber es ist wichtig Katzen frühzeitig am besten schon während der Schwangerschaft auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers vorzubereiten, um dem möglichen Auftreten von Verhaltensproblemen vorzubeugen. Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um die Themen Katzen, Schwangerschaft und Kinder.

Katzen können ganz enge Bindungen und freundschaftliche Bande zu ihren Haltern und auch Artgenossen aufbauen. Stirbt der geliebte Mensch oder der Katzenfreund können Katzen intensiv und über einen längeren Zeitraum trauern. Wenn Katzen trauern können sie sich vermehrt zurückziehen, Appetit sowie Lust am Spielen und sonstiger Interaktion verlieren. Trauert eine Katze um eine andere Katze dann sollte auf keinen Fall zu früh eine neue Katze adoptiert werden. Auch bei Katzen kann im Falle eines Verlustes nicht irgendeine neue Katze den lieb gewonnenen Katerfreund, bzw. die liebgewonnene Katzenfreundin ersetzen.

Katzen mit körperlichen Behinderungen und Beeinträchtigungen wie u.a. Taubheit, Erblindung, Verlust von Gliedmassen, Ataxie oder Epilepsie entwickeln zuweilen Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensprobleme. Obwohl kein direkter Zusammenhang zwischen Verhaltensproblemen und körperlichen Beeinträchtigungen besteht, trifft man z.B. in der Praxis öfter bei tauben Katzen auf Hypervokalisierungen und bei blinden Katzen auf Angststörungen. Katzen mit Ataxie können Probleme haben ihr Katzenklo zu benutzen und bei epileptischen Katzen treffen wir immer wieder auf Unsauberkeit, Angststörungen und Harnmarkieren.

Nicht jeder Katze ist ein guter Start ins Leben vergönnt, sei es nun weil sie schon mehrfach weitergereicht, konfisziert, ausgesetzt, misshandelt oder vernachlässigt wurde. Jede einer solche Katze bringt ihre individuelle Geschichte mit, wenn sie in ein neues Zuhause kommt.